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Die Anlagen des Alte-Hoffnung-Gottes-Erbstollen Kleinvoigtsberg

Bei einer Wanderung durch den Stadtteil Kleinvoigtsberg können die zum Teil noch recht gut erhaltenen bergbaulichen Anlagen von außen besichtigt werden.
Die Grube war von 1741 bis 1928 ununterbrochen in Betrieb. Hauptschacht der Grube war der 531 Meter tiefe Einigkeit-, Kunst- und Treibeschacht. Über drei Millionen Mark Ausbeute wurden erbracht und für fast 16 Millionen Mark Erz geliefert. Damit war sie eine der ertragreichsten Gruben des Freiberger Reviers.
Folgende bergbaubezogene Bauwerke sind heute noch gut erhalten:
- das als Wassergöbel erbaute Schachthaus mit dem Schornstein der 1879 angelegten Dampffördermaschine
- die stark umgebaute Bergschmiede
- das Huthaus mit dem Glockentürmchen
- der achteckige Pulverturm
- die Poch- und Stoßherdwäsche an der Mulde sowie
- das Mundloch der Aufschlagrösche

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Der Siebenlehner Wasserturm

Erbaut wurde der Wasserturm 1912 von der Firma Max Schwenke (Dresden-Neustadt) mit einer Höhe von 42 Metern und zur Trinkwasserversorgung des Ortes bestimmt.
Weithin sichtbar, wurde er zum Wahrzeichen von Siebenlehn. Mit dem Anschluss der Ortschaft an die Fernwasserleitung Talsperre Lichtenberg - Nossen und dem Bau eines Hochbehälters in Obergruna wurde die Nutzung des Wassers aus dem Quellgebiet Siebenlehns überflüssig.
1993 wurde der Wasserturm stillgelegt. Für die Erhaltung des Wahrzeichens fanden sich Interessenten und es wurde der "Förderverein Wasserturm Siebenlehn e. V." gegründet.

Die Anmeldung zur Besichtigung ist unter der Telefon-Nummer 035242/64235 möglich.

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Die Kirche von Siebenlehn

Die Siebenlehner Kirche wurde ca. 1370 als katholische Kapelle errichtet und gehörte bis zur Zeit der Reformation um 1540 zum Kloster Altzella.
Nach der Zerstörung durch Feuer im Jahre 1764 wurde ein Neubau errichtet, der jedoch erst 1828 mit dem Bau eines Kirchturms vollständig wurde.
Die Kirche birgt in ihrem Inneren viele sehenswerte Details, so zum Beispiel einen Taufstein mit Zinnschale.
Die Orgel, aus dem Jahr 1811, wurde grundlegend restauriert und 2011 wieder eingeweiht.
Auch der Kirchturm mit seinen 4 Glocken, deren Geläut zu den unterschiedlichsten Anlässen über Siebenlehn erschallt, ist sehenswert.
Ein Besuch mit Führung wird sicher ein Erlebnis.

Schriftliche Anfragen an:
Pfarrerin Frau Dr. Astrid Reglitz im Ev.-luth Pfarramt Siebenlehn, Kirchgasse 3, 09603 Großschirma
Telefon: 035242/64313

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Amalie Dietrich - Botanikerin

Amalie Concordia Nelle wurde am 26. Mai 1821 in Siebenlehn geboren und heiratete 1846 den Apotheker und Naturforscher Wilhelm August Salomon Dietrich.
Unter seiner Anleitung lernte sie Pflanzen und Tiere zu präparieren, Herbarien anzulegen und damit Handel zu treiben.
Sie sammelte Pflanzen in Nord- und Mitteldeutschland, den österreichischen Alpen sowie auch in Holland.
Ihre Sammlungen verkaufte sie an Wissenschaftler und Universitäten.
1863 erhielt Sie vom Hamburger Handelshaus Godeffroy einen Auftrag, der sie nach Australien führte.
Am 15. Mai stach sie mit dem Schiff "La Rochelle" in See und kehrte am 4. März 1873 nach Deutschland zurück.
Sie entdeckte ca. 640 Pflanzenarten und präparierte 244 Vogelarten.
Nach ihrer Rückkehr arbeitete sie weiter für das Handelshaus und war wissenschaftliche Betreuerin im Museum Godeffroy.
Am 9. März 1891 verstarb Amalie Dietrich im Haus ihrer Tochter Charitas Bischoff in Rendsburg.

Ein Gedenkstein am ehemaligen Standort ihres Geburtshauses, eine Büste vor dem gleichnamigen Kindergarten, ein Felsen auf der Amalie-Dietrich-Höhe über dem Tal der Freiberger Mulde, ein Park mit Spielplatz und ein Rundwanderweg, der alles verbindet, erinnern an die Frau aus Siebenlehn.

Ein besonderer Ort, an dem man Exponate aus dieser Zeit (gesammelt und präpariert von Amalie Dietrich) sehen kann, ist die Amalie-Dietrich-Gedenkstätte im Gebäude Markt 29 in Siebenlehn.
Die Ausstellung ist sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Führungen außerhalb der Öffnungszeiten können vereinbart werden über:

Herrn Dietmar Lippert, Dorfstraße 2, ST Obergruna, 09603 Großschirma
Telefon: 037324/87743

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Gedenktafel
 
 

Das Siebenlehner Romanusbad

Lust auf ein kühles Bad oder einen ausgiebigen Plausch im Biergarten unter alten Kastanien?
Die Kinder wollen sich im kühlen Nass mal richtig müde toben?
Hier gibt es auch Volleyballturniere und so richtig coole Beach-Partys .......

...... alles ist möglich im ROMANUSBAD! Fühlen Sie sich wohl im Siebenlehner Romanusbad!

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Heimatstube Obergruna

Die Heimatstube in Obergruna wurde im Scheunengebäude des ehemaligen Pfarrgutes, umgeben von altehrwürdigen Bäumen, eingerichtet.
Dort kann man in dem kleinen, ländlichen Museum der Lebensweise unserer Vorfahren nachspüren.
Gegenstände des Haushaltes und der Landwirtschaft aus vergangenen Tagen können hier besichtigt werden. Besucher können miterleben, wie Getreide gedroschen wird, wie Besen gebunden werden, wie aus Milch Butter hergestellt und aus Schafwolle Garn gesponnen wird.

Heimatstube Obergruna: Dorfstraße 46, ST Obergruna, 09603 Großschirma

Führungen können angemeldet werden unter: 035242/64313 Fax: 035242/62902

Öffnungszeiten: jeweils an Sonn- und Feiertagen
Mai - September 14.30 - 16.00 Uhr
Oktober 14.30 - 15.30 Uhr

Heimatstube Obergruna II
Heimatstube Obergruna III
 
 

Die Kirche in Obergruna

Bereits im Jahre 1346 soll in Obergruna eine Kirche gestanden haben, doch 1686 wurde bei einem Brand im Dorf die Schule, die Pfarre und auch die Kirche mit sämtlichen Kirchbüchern vernichtet.
1687 konnte die Weihe der neuen Kirche stattfinden, aber erst im Jahre 1816 wurde eine Orgel eingebaut. 1834 bekam die Kirche einen Kanzelaltar und 1863 den achteckigen Taufstein aus Sandstein im gotischen Stil. 1910 kam es zum Einbau einer neuen Orgel und nach dem diese nicht mehr spielbar war, wurde 1973 eine bereits gebrauchte Orgel eingebaut.
In den folgenden Jahren wurde die Kirche mit ihrem Geläut, der Orgel, dem Taufstein, dem Gestühl nach und nach restauriert bzw. erneuert, so dass sie jetzt ein kleines Schmuckstück ist.

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Die Kirche von Großschirma

Der Bau des mächtigen Wehrturmes der Kirche in Großschirma ist für 1221 als Vorposten des Zisterzienserklosters Altzella gesichert, kann jedoch bereits sehr wahrscheinlich früher datiert werden.
An ihm wurden zwischen 1490 und 1503 ein Schiff und ein Chorraum mit eindrucksvollen Sternrippengewölbe gefügt.
Bemerkenswert sind das Geläut von 1825, eines der wertvollsten, erhaltenen aus vorindustrieller Zeit in Deutschland, und die Schubert-Orgel von 1884, die sich an der Silbermannschule orientiert.

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Die Bergkirche in Rothenfurth

Die Grundsteinlegung der idyllisch über dem Muldental gelegenen Kirche ist nicht urkundlich belegt, wird aber um das Jahr 1320, zur Zeit der Erweiterung der bergmännischen Aktivitäten in diesem Gebiet, anzusetzen sein.
Die erhaltene Glocke stammt aus dem Jahr 1891 und die Jahn-Orgel von 1868.
Seit ihrer Sanierung in der Zeit von 1986 bis 1989 beeindruckt die Kirche durch ihren liebevoll im Stil des 19. Jahrhunderts restaurierten Innenraum.

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© Stadt Großschirma